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Der Reaktivball

Reaktivball

 
Mit dem Reaktivball (auch Strikeball oder Anwurfball genannt) spielt man den so genannten Bogenwurf, wodurch der optimale Pinfall für einen Strike ermöglicht wird. Der Reaktivball ist das ultimative Bowling Spielgerät für jeden Sport- und Profibowler.

Reaktivbälle bestehen aus drei Komponenten: dem Kern (Core), der Schale (Coverstock) und der Füllung, die den Raum zwischen Kern und der Schale ausfüllt und je nach Dichte zur Gewichtsregulierung verwendet wird.

Der Kern (Core) ist der Mittelpunkt eines Reaktivballes in einer Vielzahl von unterschiedlichen Formen, welche die Laufeigenschaften des Balls zu ca. 15% beeinflussen. Es gibt ein- und zweiteilige Kernarten. Zweiteilig sind in der Regel die Einsteigerreaktivbälle wie z.B. Brunswick Slingshot.

Die Position des Kerns wird durch den s.g. Pin, einem farbigen Punkt, an der Balloberfläche angezeigt. Der Pin markiert jedoch nicht den Schwerpunkt des Balles, sondern dieser wird gesondert vermessen und markiert.

mehr » Auf Grund des Schwerpunktes und des Pins wird die Bohrung des Balles für die Fingerlöcher und das Daumenloch ausgeführt. Dieses s.g. Bohrlayout, das Pin, CG (Ballschwerpunkt) und Griffmittelpunkt in ein gewisses Verhältnis setzt, kann die Laufeigenschaften eines Reaktivballes bis zu 5% beeinflussen.

Die Schale (Coverstock) ist die wichtigste Komponente eines Reaktivballes und ist zu ca. 75% für die Laufeigenschaften des Balles verantwortlich. Das verwendete Urethan oder auch Reactive Resin (ein "Verwandter" des Urethan) wird mit Zusätzen und Kunststoffen vermischt. Die Hersteller haben eigene, rechtlich geschützte Namen dafür. Es werden die unterschiedlichsten Mischungen erzeugt um ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten zu ermöglichen.

Die Schale kann matt (dull, sanded, angeschliffen), oder poliert (high gloss polish, polished, shined) sein. Je nach Ausführung werden die Laufeigenschaften, in Bezug auf Länge, Breakpoint und Backendreaktion beeinflusst. Während matte Bälle früher anlaufen, rutschen hochpolierte Bälle länger und haben deswegen mehr Restenergie für das Backend, was sich in einer stärkeren Endbewegung dokumentiert.

Partikelbälle, bei Brunswick lange auch Pro Aktiv Bälle genannt, gehören auch zur Gruppe der Reaktiven und haben zusätzlich winzig kleine Partikel aus Keramik, Silizium oder Glas auf der Schalenoberfläche. Durch die Partikel wird das Laufverhalten im Verhältnis zum Reaktivball etwas verändert. Die Partikel bewirken mehr Grip, was sich in früherem Roll, gleichmäßigerem Laufverhalten und auch in gesteigertem Hakenpotential niederschlägt.

Was die Anzahl der Partikel auf der Balloberfläche betrifft, unterscheidet man zwischen low-load, medium-load und high-load. Je mehr Partikel auf der Schale sind, desto heftiger fallen die vorher beschriebenen Merkmale aus. Partikelbälle sind häufig die am stärksten reagierenden Bälle einer Ballserie und sind sehr gut für ölige Bahnverhältnisse geeignet.

Die Klasse eines Reaktivballes und die erfolgreiche Verwendbarkeit für gewisse Ölverhältnisse, werden durch harmonisches Zusammenwirken des Schalenmateriales und des Kernes erzeugt.